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BC Marburg 2 – MTV Kronberg 81:45 (46:28)

25. November 2019

Für die Regionalliga-Basketballerinnen des MTV Kronberg stand aufgrund einer Spielverlegung anstatt des gewohnten Trainings ein vorgezogenes Ligaspiel in Marburg an diesem Donnerstag auf dem Programm.

Da Trainerin Uschi Wittlich krankheitsbedingt auf Kaya Schicktanz verzichten musste, trat man mit einem dezimierten Siebener-Kader gegen eine vollbesetzte Marburger Mannschaft an. Ungeachtet dessen hatten sich die Kronbergerinnen vorgenommen, sich im Vergleich zum letzten Spieltag zu steigern und das Teamspiel zu verbessern. Tatsächlich gelangen auch einige sehenswerte Angriffe, aber Marburg konnte mit intensiver Ganzfeldverteidigung von Beginn an Druck ausüben und zwang Kronberg zu unzähligen Ballverlusten.

So startete der MTV Kronberg gleich mit einem 9:0 Rückstand, ehe die ersten eigenen Punkte gelangen. Bis zum Ende des Viertels sollte der Rückstand sogar auf 14 Punkte ansteigen, da man den Gastgebern immer wieder einfache Punkte und offene 3er gestattete. Bei Stand von 28:14 kam die Viertelpause mehr als Recht für Kronberg. Erfreulicherweise startete Kronberg dann aber motiviert und viel Energie ins zweite Viertel.

Dank guter Rebound-Arbeit und einiger Fastbreaks konnte man den Druck der Marburgerinnen für kurze Zeit durchbrechen und nach einer Auszeit von Coach Wittlich mit 8 Punkten in Folge sogar auf 37:28 verkürzen. Doch Marburg kontrolliert das Spielgeschehen nach Belieben und konnte den kurzen Lauf der Kronberger noch vor der Halbzeitpause mit einem 9:0 Lauf ihrerseits kontern. Dadurch nahm der MTV Kronberg einen 18-Punkte Rückstand zur Halbzeit mit in die Kabine (46:28).

Coach Wittlich versuchte das Team in der Halbzeit weiter zu motivieren, aber das Team fand kein Mittel um wieder Zugriff auf das Spiel zu bekommen und agierte zu hektisch. Die Marburgerinnen knüpften nahtlos an ihre sehr solide Leistung an und erzielten Punkt um Punkt, während Kronberg bis zur 27. Minute lediglich nur ein Punkt von der Freiwurflinie gelang. Obwohl Kronberg im dritten Viertel nur 14 Punkte gestattete, wurde es anhand der 6 eigenen Punkte deutlich, dass die Kräfte langsam schwinden sollten.

Für Kronberg war die Donnerstags-Messe in Marburg eigentlich schon nach dem dritten Viertel beim Stand von 60:34 gelesen. Insofern konnte Coach Wittlich zufrieden sein, dass ihr Team im letzten Viertel nochmals versuchte Struktur ins Offensivspiel zu bekommen, was auch durch einige schöne Kombinationen belohnt wurde.

Der starken Marburger Mannschaft, die sowohl offensiv mit insgesamt 10 erfolgreichen 3ern als auch defensiv mit hoher Effizienz agierte, hatte das junge Kronberger Team trotz einer aufopfernden Leistung nichts entgegen zu setzen.

Am Ende war eine deutliche 81:45 Niederlage daher auch für Trainerin Uschi Wittlich nicht überraschend, die das Spiel wie folgt zusammenfasste: „Zunächst erkennen wir natürlich die starke Leistung von Marburg an, die heute das bessere Team waren und unglaublich effizient gespielt haben. Meine Mannschaft hat sich von Beginn an zu viele Ballverluste gegen die aggressive Defense geleistet und fand kein Mittel ein strukturiertes Offensivspiel gegen die harte Verteidigung gegen den Ball aufzubauen. Trotz der dünnen Personalsituation hat mein Team mit viel Leidenschaft und Energie gegen einen überlegenen Gegner gespielt und bei unseren jungen Spielerinnen konnte ich auch eine Steigerung beobachten. Insgesamt versuchen wir weiter aus unserem Schatten heraus zu treten und auf den Lichtblicken aus diesem Spiel aufzubauen.“

SG Weiterstadt – MTV Kronberg 36:52 (19:28)

25. November 2019

Mit dem Sieg letzte Woche im Rücken reisten die Kronberger Damen voll motiviert in Weiterstadt an. Nur zu Neunt und ohne ihren Coach Uschi Wittlich betrat man eine stimmungslose und düstere Halle. Davon völlig unbeeindruckt und mit Leih-Coach Sheila Quiachon-Temmar und Samir Temmar sind die Damen stark und hellwach ins erste Viertel gestartet. Weiterstadt versuchte es gleich zu Beginn an mit einer Presse, allerdings war Kronberg immer einen Schritt schneller und konnte so gekonnt die Presse überspielen. So stand es am Ende des ersten Viertels 7:18 für die Kronberger Mädels.
 
Der Start ins zweite Viertel verlief etwas unglücklich und nach zwei Dreiern in Folge der Gastgeber und einem Stand von 15:19 musste der Gast in einer Auszeit erstmal wieder wachgerüttelt werden. Diese Auszeit tat anscheinend richtig gut und man fand wieder zur alten Form zurück. Durch schnelle Teamfouls des Weiterstädter wurden die bislang Freiwurf-schwachen Kronberger immer wieder an die Linie gezwungen, aber diesmal saßen die Dinger. Man ging mit einem 19:28 in die Halbzeit.

Drittes Viertel schwieriges Viertel: Weiterstadt stellte auf Zone um, um so die auf den Füßen überlegenden Kronberger zu stoppen. Das gelang den Gastgebern aber nur mittelmäßig, denn sowohl die Würfe von außen als auch das Eindringen in die Zone gelang den Kronbergern durchweg. Dann wurde wieder umgestellt. Jetzt begann die Phase des Kämpfens. Die Offensive der Gäste kam ins Stocken: Missverständnisse auf dem Feld, nur Korbversuche statt Korbabschlüsse und Steals der Gastgeber. Aber die Defense stimmte an diesem Tag und die Kronberger Damen zeigten sich nicht nur kämpferisch, sondern als Team in der Verteidigung, und so blieben die Konter der Weiterstädter ohne Erfolg. Man rettete sich mit einem 27:38 ins vierte Viertel.
 
Das letzte Viertel war einfach ohne Worte. Ein Traum. Alles hat geklappt: Zusammenspiel, Würfe und Defense. Spieler sind über sich hinausgewachsen und haben Körbe versenkt, die das mittlerweile eintrudelnde Publikum (nachfolgende Herrenspiel) nur Erstaunen ließ. Diesen Spaß am Sport, den die Spieler am Ende hatten, hat man dann auch am Ende an der Anzeigetafel gesehen: 38:52 für Kronberg.
 
Sheila Quiachon-Temmar: „Nach dem Sieg letzte Woche, war es für uns umso wichtiger noch einen Sieg einzufahren, um vom Absteigerbereich sicher wegzukommen. Wir sind definitiv eine Mannschaft die nicht im unteren Feld der Tabelle gehört. Mit Weiterstadt hatten wir eine nächste große Herausforderung. Mit zwei bis drei erfahrenen 2.DBBL Spielerinnen war das Spiel recht offen und nicht zu unterschätzen. Um das Spiel strategischer anzugehen, habe ich mir als weitere „Coaching“ Unterstützung ein altbekanntes Gesicht, Samir Temmar, der eigentlich die 1. Herren Mannschaft BC Wiesbaden coached und bereits in der Vergangenheit spielerisch für Milo Crnjac im Einsatz war, dazu geholt. Als Duo-Coach haben wir mit dem Team von Uschi Wittlich den zweiten Sieg in Folge einfangen können. Ziel war es von Anfang an in der Verteidigung Druck zu machen und die Außenwürfe der Gegner zu stoppen. Vom 1.Viertel an haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und konnten uns punktetechnisch schnell absetzen. Auch wenn es Anfang 2.Viertels ein Kopf an Kopf rennen zwischen Kronberg und den Gastgeberinnen war haben wir auch hier schnell eine Lösung finden können und haben uns bis zum Ende den Sieg nicht nehmen lassen. Was mich besonders freut ist, dass auch unsere jüngeren Spielerinnen mehr und mehr in das Regioniveau reinfinden und im Spiel selbstbewusst auftreten.  Das kommende Spiel am 16.11.19 gegen Kaiserslautern wird uns Uschi Wittlich wieder als Headcoach zur Verfügung stehen.“

MTV Kronberg – 1.FC Kaiserslautern 66:53 (43:36)

25. November 2019

Die Kronberger Damen 1 empfingen am Samstagabendum 20 Uhrdie Damen aus Kaiserslautern zum ersten Heimspiel nach der Mexikoreise der Trainerin Uschi Wittlich. Die Kronberger Damen wollten  an die gute Leistung der letzten Wochen anknüpfen. Kaiserslautern kam als Tabellennachbar nach Kronberg, um ihre Position zu behaupten. Aber auch Kronberg startete motiviert mit der Zielsetzung in der Tabelle an Kaiserslautern vorbeizuziehen.

Das erste Viertel startete gut für beide Teams, ein Spiel auf Augenhöhe. Es war sehr ausgeglichen und bereits jetzt war erkennbar, dass der Spielverlauf bis zum Ende spannend bleiben würd, da die Führung andauernd wechselte. So endete das erste Viertel mit einem knappen Rückstand von 2 Punkten aus der Sicht von Kronberg.

Das zweite Viertel schloss sich vom Spielverlauf an die ersten 10 Minuten an. Doch nun zeigten sich die Kronberger Damen zum Ende dieses Viertel treffsicherer und konnten mit einigen guten Spielzügen auf 7 Punkte zum Halbzeitstand von 43:36 davonziehen.

Die zweite Spielhälfte startete mit deutlichen Vorteilen für den Gast aus Kaiserslautern. Sie konnten im Spiel nun mehr Impulse setzten und sich bis auf einen Punkt an Kronberg herankämpfen. Zum Ende des Viertels fand Kronberg wieder besser ins Spiel mit konzentrierter Defense und vielen erzwungenen Freiwürfen in der Offense, da Kaiserslautern das Kronberger Spiel und den Drang zum Korb nur mit Fouls unterbinden konnte. So konnte Kronberg den Vorsprung zum Ende des dritten Viertels wieder um 6 Punkte auf 53:47 erspielen.

Im letzten Viertel zogen die Kronberger Damen deutlich davon und dominierten mit ihrer druckvollen Spielweise und vielen Rebounds vor allem durch Caro Hein das Spiel. Auch vermehrte Fouls der Gäste, um bei der verbliebenen Restspielzeit wieder schnell in Ballbesitz zu gelangen, führten nicht zum Erfolg. So ließ Kronberg mit erneut starker Defense nur noch 6 Punkte der Gäste zu und erzielten selbst 13 Punkte zum erfolgreichen Endstand von 66:53. Mit dem 3. Sieg in Folge kletterten die Kronberger Damen in der Tabelle nach oben und konnten somit Kaiserslautern überholen.

Coach Uschi Wittlich: ‚Ich war von Anfang an begeistert so ein motiviertes Team, wie meine Mädels, zu sehen! Von der ersten Minute an, kämpften alle gemeinsam als Team. Die Defense war besonders gegen die starken Werfer aus Kaiserslautern wichtig und das haben wir gut umgesetzt und bis auf wenige Phasen die Rebounds dominiert. Besonders Josefine Beifuß und Kaya Schicktanz hatten die Aufbauspieler von Kaiserslautern jederzeit im Griff in der Defense und übten früh Druck aus. Victoria Mundelius gelangen am Ende noch etliche Steals durch Unkonzentriertheit der Gegner. Carina Müller und Kaya Schicktanz schafften es trotz Doppelbelastung (2 Spiele hintereinander, beide hatten schon einen großen Anteil am Oberliga Sieg gegen Vellmar) ihre Leistung konstant abzurufen und Konzentration und Kampfgeist aufrecht zu erhalten.‘