HERREN 1

1. Regionalliga Südwest:
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Trainer: Miljenko Crnjac
0177 6015526
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Training:
Mo · 20:00-21:45 · AKS
Mi · 20:00-21:45 · AKS
Fr · 20:00-21:45 · AKS

Am zweiten Mai-Wochenende hieß es für die WÜ35-Damen der Spielgemeinschaft Kronberg/Grünberg und Bad Homburg auf ins Ruhrgebiet nach Hagen, um sich mit den anderen 6 besten Teams aus ganz Deutschland zu messen. Es standen 2 Spieltage an mit jeweils 2 Spielen, und eigentlich war nach dem letzten Jahr, in dem das Team den 4. Platz belegte, eigentlich das Ziel dieses Jahr die Bronzemedaille zu holen. Dieses Ziel wurde dann nach dem ersten Tag nachgebessert, doch dazu später.

Am ersten Tag war das Team mit 10 Spielerinnen gerade zu optimal gerüstet für die ersten 2 Spiele. Der erste Gegener war gleich der Titelverteidiger aus dem letzten Jahr: an: München. Hier war natürlich allen klar, das wird sicher ein hartes Spiel, aber der Vorteil war ja, es war das erste Turnierspiel und alle waren noch fit.

Somit schafften wir es über 4x7 Minuten Spielzeit die Münchner bei Laune zu halten und am Ende „nur“ mit 12 Punkten zu verlieren. München gespickt mit Ex-Nationalspielerinnen und aktiven Zweite-Liga-Spielerinnen war natürlich ein schwieriger Einstieg, aber dennoch war es ein gutes und faires Spiel und hat vor allem Spaß gemacht.

Der nächste Gegner hieß Oesede/Osnabrück. Diesen Gegner galt es zu besiegen! Das war ein Spiel, welches zu gewinnen war. Vor allem die SG Kronberg/Grünberg/Bad Homburg startete gut ins Spiel und erlangte mit schnellen effizienten Aktionen bis zur Halbzeit einen 15-Punkte-Vorsprung.

Allerdings verlief die zweite Halbzeit überhaupt nicht nach Plan, der Vorsprung schmolz, Oesede/Osnabrück stellte von Zone auf Manndeckung um und am Ende verlor man diese Spiel völlig unnötig mit 8 Punkten. Die Laune musste somit bis zur Party schnell wieder gehoben werden. Das Ziel wurde nun neu definiert: Ziel Bronzemedaille war somit abgehakt - neues Ziel: der Partypokal!

Man checkte in der Deluxe Jugendherberge in Vierbettzimmern ein, wie es sich als Team gehört und machte sich auf den Weg zur groß angekündigten Party. Verwirrung über das Wort Party kam schon beim Betreten der Location auf, da es in einer 70iger Jahren eine Gesamtschulmensa war. Die köstliche Lasagnesuppe sowie die trockenen Schnitzel und Nudeln undefinierbarer Art wurden schnell gegessen, um sich voll und ganz dem Partygeschehen zu widmen.

Allerdings musste man sich eingestehen: Auf dieser Party war kein Partypokal zu holen, da die Tanzfläche nicht ausreichend besucht war. Der vernünftige Großteil des Teams, der morgens um 9 Uhr zum ersten Spiel fit sein wollte, beschloss dann relativ schnell auf diese Wahnsinnsparty zu verzichten und lieber die Heimfahrt in die Jugendherberge anzutreten.

Neu definiertes Ziel: Wenn schon kein Partypokal, dann wenigstens Platz 5 erreichen. Morgens um 7 Uhr hieß es dann aufstehen zum Frühstück, um pünktlich um 9 Uhr das erste Spiel gegen Frankenberg/Aachen zu bestreiten.

Anscheinend hatte Frankenberg die Party ausgiebiger gefeiert und somit schaffte das, nur noch zu 8 Spielerinnen vertretene Team aus dem Taunus, trotz der unmenschlichen Uhrzeit einen grandiosen Sieg. Definiertes Ziel bis hierhin noch erreichbar.

Das letzte Spiel an diesem Sonntag stand dann noch gegen den Drittplatzierten aus der anderen Gruppe an, und hier traf man auf bekannte Gesichter aus Sandhausen. Gegen dieses Team durften wir ja bereits in der Regionalmeisterschaft antreten.

Vielleicht lag es an der Motivation, vielleicht auch bei einigen an den nicht mehr zu aktivierenden Muskeln, dass man das Spiel um "die goldenen Ananas" (Platz 5) an Sandhausen vergab und somit in diesem Jahr als sechstbestes deutsches WÜ35-Team bei der Deutschen Meisterschaft abschloss.

So schaute man sich noch gemütlich ein grandioses Finale mit Marlies Askamp an und staunte nicht schlecht über die Fitness der beiden Finalisten. Es hat wieder großen Spaß gemacht und wir fassen dann natürlich kommendes Jahr die Bronzemedaille erneut ins Auge. Wenn jeder sein Fitnessprogramm bis dahin absolviert hat, steht dem ja nichts mehr im Wege :-)

Und ganz nebenbei, München ist auch mal wieder Meister geworden.

Es spielten aus Kronberg: Stephanie Herzog, Birgit Scheel, Sheila Quiachon, Uschi Wittlich. Aus Grünberg: Kaddi Förster, Jessi Bogenhard. Aus Bad Homburg: Anke Drape, Claudi Haux , Melle Streusel, Joanna Semerda.