SG Weiterstadt/Kronberg - TS Jahn München 44:82 (25:42)

Der Topfavorit der Gruppe Süd aus München war am Samstag zu Gast bei unseren WNBL-Mädels. Wie schon im Hinspiel in München (97:38) musste die SG auch zu Hause mit 44:82 eine deutliche Niederlage hinnehmen.

Zu dominant agierten die Münchnerinnen vor allem unter den Körben. Von Beginn an schienen die Spielerinnen der SG W/K nicht an sich zu glauben und die körperlich überlegenen Münchnerinnen bestimmten sofort das Spiel.

Vor allem durch Punkte von E. Bessoir führten sie in der 4. Spielminute schon 10:0, bevor auch die Südhessinnen ins Spiel fanden, aber nur um zum Ende des Viertels nach einem 13:0-Lauf der Münchnerinnen mit 8:27 deutlich hinten zu liegen.

So konnte es nicht weitergehen, wollte man hier nicht komplett untergehen. Und entweder nahmen die Münchner einen Gang raus oder die SG besann sich auf ihre Stärken, denn in der Folgezeit entstand ein ausgeglichener Schlagabtausch, bei dem das zweite Viertel sogar von den SG´lerinnen mit 17:15 gewonnen werden konnte.

Auch nach der Pause hielten sie weiter gut mit, aber die Kraft schien nur bis zum 4. Viertel auszureichen, denn im Schlussabschnitt zogen die Münchnerinnen mit einem 0:16-Lauf auf und davon und erspielten den deutlichen Endstand.

Schade, denn ein freundlicheres Ergebnis war möglich. Trotzdem erkannte Headcoach Hendrik Schwab „eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Hinspiel“ und war grundsätzlich mit dem Spiel seiner Mannschaft einverstanden.

Den Münchnerinnen gilt der Glückwunsch und die Erfolgswünsche für das TOP4-Turnier. Da sich die Saison nun langsam dem Ende zuneigt, sei neben der Mannschaft auch ein Dank und Lob an all die Helfer drumherum gesagt, ohne die der Spielbetrieb nicht möglich wäre.

Für die SG Weiterstadt/Kronberg haben gespielt: Pia Baumgarten 4/0, Malin Beuck 4/0, Eda Caglar 4/0, Sari Cornelius 2/0, Emily Johanns, Julia Rodriguez, Josephine Rombusch 5/1, Kaya Schicktanz 9/1, Carolin Schmidt 5/1, Louisa Schmidt 7/1, Anna Wennekamp 4/0.

Auf dem Bild: Anna Wendekamp mit Zug zum Korb (Bild: T. Schlachter)