MU18-1
Jahrgänge 2001 & 2002

Oberliga Hessen:
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Trainer: Miljenko Crnjac
0177 6015526
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Training:
Mo · 18:30-20:00 · AKS
Mi · 18:30-20:00 · AKS
Fr · 18:30-20:00 · AKS

"Berlin, Berlin – heut´ schlagen wir Berlin!“ - so gaben sich die Eltern und Fans auf der Tribüne bereits gegen Ende des dritten Viertels sieges- und selbstbewusst. Und sollten Recht behalten: die MU18-Jungs des MTV Kronberg haben das Endspiel um die deutsche Jugendmeisterschaft im Basketball – den DBB-Pokal - gegen ALBA Berlin, den Vorzeigeclub aus der Hauptstadt, in der Sporthalle der Altkönigschule hochverdient mit 78:69 (41:25) gewonnen.

MU 18 Deutscher Meister

Das „Finale dahoam“ werden die 350 Zuschauer und die Spieler, die dabei gewesen sind, sicherlich so schnell nicht vergessen, denn es war allerbeste Werbung für den Basketballsport.

Was nicht unbedingt zu erwarten war: das Team von Trainer Miljenko Crnjac knüpfte nahtlos an die Gala-Vorstellung vom 96:61-Halbfinalesieg am Samstag gegen die Dresden Titans an und diktierten das Geschehen vom Anwurf weg.

In bestechender Form präsentierten sich beim Saisonfinale vor allem Spielmacher Justus Peuser, dem Crnjac während der 40 effektiven Spielminuten gerade mal 3 (!) Sekunden Ruhepause auf der Bank gönnte. Mit 32 Punkten war der Spieler mit der Nummer 6 einmal mehr Top-Scorer, versenkte bei 14 Versuchen vier „Dreier“ und brachte es auf eine überragende Freiwurf-Quote von 12 Treffern bei 14 Versuchen.

Wie schon im Halbfinalespiel gegen Dresden waren Leon Schicktanz (14 Punkte) und Philip Hecker (13) auch beim Erfolg gegen ALBA die wichtigsten Adjudanten von Peuser, der ohne erkennbare Nervosität ins DM-Finale gegangen war. „Ein bisschen Anspannung war da, aber das gehört im Sport dazu“, beschrieb Papa Uwe die Gefühlslage des Filius´ vor dem Endspiel.

Eine ganz wichtige Rolle beim Sieg über ALBA Berlin spielte Rosario Santagati. Mit einem „buzzer beater (zu Deutsch wörtlich „Sirenenbezwinger“; ein erfolgreicher Wurf, der kurz vor Ertönen der Sirene erfolgt) traf der Joker von der rechten Außenposition mit einem „Dreier“ vom Halbzeitstand von 41:25. Und 5:07 Minuten vor dem Ende zog er unter dem eigenen Korb ein Foul und verwandelte anschließend beide Freiwürfe zur zwischenzeitlichen 65:53-Führung.

Ehre, wem Ehre gebührt: während der Siegerehrung und noch vor Überreichung des DBB-Wimpels und der Goldmedaillen hat Kronbergs Bürgermeister Klaus Temmen den erfolgreichen Basketballern des MTV einen Empfang im Rathaus versprochen!

MTV Kronberg: Peuser (32/4), Schicktanz (14/4), Hecker (13), Santagati (10/1), Sürken (5), Meyer (2), Nikolov (2), Nikic, Dinkel.

 Der Einzug ins Endspiel glich im übertragenden Sinne Giuseppe Verdis Triumphmarsch aus der Oper Aida. Mit einer Gala-Vorstellung hatte Kronbergs U 18 am Samstagnachmittag im Halbfinale nämlich den Kontrahenten Dresden Titans mit 96:61 (53:32) förmlich aus der Halle gefegt.

Gegen die völlig überforderten Gäste waren die MTV-Youngster schnell mit 20:8 in Führung gegangen und schon nach dem ersten Viertel (31:14) konnte es keinen Zweifel mehr darüber geben, wer am Sonntag im Finale stehen würde.

„Man of he match“ war dabei Leon Schicktanz, der bei 19 Distanzwürfen nicht weniger als acht (!) „Dreier“ im Korb versenkte. Nach 40 Minuten waren es für das gesamte Team 14 bei 45 Versuchen. Zum Vergleich: die Dresdener sind bei 20 „Dreier“-Versuchen viermal erfolgreich gewesen.

Mit großem Vergnügen hatte MTV-Geschäftsführer Martin Schreck das Geschehen auf dem Spielfeld verfolgt, der seinen Vereins-Präsidenten Peter Rössler via Handy per „Liveticker“ über die Glanztaten der U 18 auf dem Laufenden hielt. 

MTV Kronberg: Schicktanz (32/8), Peuser (21/2), Santagati (10/1), Meyer (10), Hecker (9), Nikic (6/2), Meißner (3), Sürken (3/1), Nikolov (2), Euler, Dinkel, Papadopulus.

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Gerhard Strohman